2011: neuer Director von Connecting Cottbus

In diesem Jahr beendet die künstlerische Leiterin Gabriele Brunnenmeyer ihre erfolgreiche Tätigkeit für den Ost-West-Koproduktionsmarkt Connecting Cottbus, der bereits zum 12. Mal im Rahmen des FilmFestival Cottbus stattfindet. Nach über einem guten Jahrzehnt wendet sie sich nunmehr anderen Aufgaben zu. Der Veranstalter bedankt sich sehr für die hervorragende Arbeit in den vergangenen Jahren und wünscht für die neuen Projekte weiterhin so viel Erfolg.

Neuer Director wird Bernd Buder. Geboren 1964 in Berlin (West), studierte er Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin. Von 1996-2005 war er als Programmdirektor für das »Berliner Filmkunsthaus Babylon« verantwortlich. Derzeit ist er als Kurator und Berater für verschiedene Filmfestivals und Institutionen tätig, u.a. die Berlinale-Sektion „Internationales Forum des Jungen Films“, die Türkische Filmwoche Berlin, das „Prifilmfest“ in Pristina, das Filmfestival „Cinedays“ in Skopje und das Goethe-Institut. Beim FilmFestival Cottbus hat Bernd Buder 2007 den regionalen Schwerpunkt „Adria“ verantwortet und 2009 das Fokus-Programm zur Schwarzmeerregion, in dessen Rahmen sich eine Initiative zur filmwirtschaftlichen Kooperation zwischen den Schwarzmeer-Anrainerstaaten zusammengefunden hat, an deren Umsetzung Buder mit verschiedenen Partnern arbeitet. Zur Zeit bereitet er für das FilmFestival Cottbus den Fokus globalEAST und den in diesem Jahr erstmalig stattfindenden polnisch-deutschen Jugendfilmwettbewerb U18 vor. Außerdem arbeitet er als Filmjournalist („Filmdienst“, „Berliner Morgenpost“ u.a.) und hält Vorträge zum Schwerpunkt südosteuropäischer Film (Südost-Institut, Körber-Stiftung).

Bernd Buder hat sich bereits in den vergangenen Jahren als ein verlässlicher, ehrgeiziger und kompetenter Partner erwiesen. Die pool production gmbh ist überzeugt, dass Bernd Buder die Aufgabe des Directors von Connecting Cottbus verantwortungsvoll und mit neuem Schwung übernehmen wird, um weiterhin den guten Ruf des internationalen Koproduktionsmarktes in Europa zu bestätigen und auszubauen.